BODEN ANALYSE

Mit einer Bodenanalyse wird oft geprüft, ob die Nährsalze im Hinblick auf die Verwendung bzw. Wiederverwendung des Bodens, der Erde usw. noch akzeptabel sind. Bestimmte Werte im Boden sollten nicht zu hoch werden, da es dann für Pflanzen oft sehr schwierig ist, sich gut zu entwickeln. Auch ein Natriumgehalt von > 3,0 mmol/L ist nicht wünschenswert. Natrium beginnt dann, andere positiv geladene Ionen wie Calcium und Magnesium zu verdrängen, so dass die Pflanze sie nicht mehr aufnehmen kann. Infolgedessen entsteht dann durch zu viel Natrium ein Calcium- bzw. Magnesiummangel.

Eine Bodenanalyse: Boden, Erde, Kokos usw. werden hinsichtlich folgender Werte analysiert.

Säuregrad

pH

elektrische Leitfähigkeit

mS/cm 25 °C

   

Kationen – mmol/L

 

Ammonium

NH4+

Kalium

K+

Natrium

Na+

Kalzium

Ca+

Magnesium

Mg+

Silicium

Si+

   

Anionen – mmol/L

 

Nitrat

NO3

Chlorid

Cl

Schwefel

S

Bicarbonat

HCO3

Phosphor

P

   

Spurenelemente µmol/L

 

Eisen

Fe

Mangan

Mn

Zink

Zn

Bohr

B

Kupfer

Cu

Molybdän

Mo

Es werden 600 g des zu analysierenden Bodens, der Erde, Kokos usw. benötigt. Sorgen Sie dafür, dass die angelieferte Probe eine gute Mischung ist, das heißt, dass sie einen guten Durchschnitt des Freilandbodens, der Topfinhalte u. Ä. darstellt. Entnehmen Sie daher vorzugsweise mit einem Erdbohrer mehrere Proben aus dem Grundstück, Erde aus verschiedenen Töpfen, aus der gesamten Tiefe des Bodens und mischen Sie dies alles zusammen zu einer Bodenprobe.

Diese Probe können Sie in einem Kunststoffbeutel anliefern. Schreiben Sie auf alle Fälle einen Namen auf die Bodenprobe, beispielsweise „Gewächshaus 4″, „Garten nach Westen“, den Namen des Grundstücks usw. Bei uns wird die Probe außerdem mit einer Nummer codiert. Beides, Name und Nummer stehen dann auf den Analyseergebnissen, die Sie erhalten.

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